CEA
Abkürzung für carcinoembryonales Antigen. Ein Frotein, das zur Verlaufsbeobachtung von Krebserkrankungen besonders des Magen-Darm-Trakts benutzt wird. Es kommt bei manchen Krebserkrankungen im Blut vor, aber auch bei gutartigen Veränderungen sowie manchmal bei völlig gesun- den Menschen.Chemotherapie
Medikamentöse Behandlung einer Krebserkrankung mit sogenannten Zytostatika, in deren Verlauf Tumorzellen abgetötet oder am Wachstum gehindert werden. In der modernen Chemotherapie versucht man, gesunde Zellen möglichst wenig zu beeinträchtigen.Chordotomie
Chirurgische Durchtrennung eines Nervenstrangs, dervom Rückenmark abgeht. Wird durchgeführt, um einen Schmerz zu behandeln, der sich auf keine andere Weise lindern läßt.Chorionkarzinom
Seltener Tumor in der Gebärmutter, kann allein durch Chemotherapie vollständig geheilt werden.Computertomographie (CT)
Schichtweises Röntgen mit Computersteuerung. Die einzelnen Schichten werden durch den Computer zusammengesetzt, so daß sich ein dreidimensionales Bild ergibt, auf dem auch besonders kleine Tumore oder Metastasen sichtbar sind.
Ist eine computergestützte Röntgenuntersuchung, bei der der menschliche Körper in Schichten dargestellt wirdCholämie
Erhöhung des Gallenfarbstoffspiegels und Ganllensäurenspiegels im Blut bei Verschluss der ableitenden Gallenwege oder infolge eines Leberzellenschadens.
Als Folgen treten:
- Störung der Fettverdauung
- und Zeichen der Leberschädigung in Form einer Neigung zu
- Gewebeblutungen,
- Gelbsucht,
- Juckreiz,
- Stoffwechselstörung mit Autointoxikation (Selbstvergiftung)
- sowie im Endstadium cholämiesches Koma auf.
Cholangiographie
Röntgenologische Darstellung der Gallenwege mit Kontrastmittel.
Cholangiolitis
Erkrankung der kleinsten, kapillaren Verzweigungen der Gallenwege.
Cholangiom
Von den in der Leber gelegenen Gallengängen ausgehender Tumor. Man unterscheidet gutartige (Adenom) und bösartige (Karzinom) Cholangiome.
Cholangitis
Entzündliche Veränderungen an den in der Leber gelegenen Gallengängen.
Cholelithiasis
Gallensteinleiden, Konkremente in der Gallenblase oder in den Galle ableitenden Wegen. Gallensteine bestehen inder Regel aus Kalziumsalzen, Gallenpigment, Cholesterin.
Cholerrhagie
Abnormer Ausfluss von Galle aus den Leberzellen in die Gallenwege.
Cholestase
Galleflüssigkeitsstau in den Gallenwegen innerhalb oder außerhalb der Leber mit Galleabflussbehinderung durch Leber- und Gallenweserkrankungen.
Cholesterin
Fettstoff, Cholesterol. Im menschlichen Organismus liegt Cholesterin frei und als Cholesterinester (Fettbestandteile, HDL-, LDL-, VLDL-Cholesterin) vor und bildet die Vorstufe zu Gallensäuren und Steroidhormonen.
Cholesterin wird überwiegend mit der Nahrung aufgenommen, kann aber auch in der Leber produziert werden (endogenes Cholesterin). Cholesterin wird hauptsächlich durch die Haut und den Darm ausgeschieden und durch Lipoproteine transportiert.
Cholezystographie
Röntgendarstellung der Gallenblase nach oraler oder intravenöser Gabe jodhaltiger Kontrastmittel, die von der Leber eliminiert werden und nach Eindickung eine Kontrastdarstellung ermöglichen.
Cholezystokinin
Hormon, das von den Zellen des Dünndarms ausgeschieden wird und die Gallenblase zur Kontraktion veranlassen kann, so dass Galle in den Zwölffingerdarm ausgeschüttet wird.
Coecum
Blinddarm, Zäkum/Zökum. Blind endender Dickdarmteil mit Wurmfortsatz (Appendix).
Colitis
Entzündung des Dickdarms unterschiedlicher Ursachen.
Colon
Dickdarm.
CAPD
kontinuierliche ambulante Peritonealdialyse = Bauchfelldialyse.
Compliance
Die Bereitschaft des Patienten, bei diagnostischen und therapeutischen Massnahmen mitzuwirken oder eine verordnete Therapie einzuhalten.
coping
Die psychische Bewältigung einer Erkrankung und ihrer Folgen.
Cortison
Ein Hormon, das in der Nebennierenrinde gebildet wird, hat entzündungshemmende und abschwellende Wirkung. Es wird als Medikament z.B. in der Schmerztherapie oder bei Hirntumoren eingesetzt.
Calciferole
siehe auch: >Vitamin D (Calciferole)
Calcium
Unentbehrlich für starke Knochen, für optimale Muskelarbeit sowie für die Blutgerinnung. Sorgt für einen regelmäßigen Herzschlag und eine reibungslose Reizleitung in Nerven und Muskeln. Calciummangel in jungen Jahren zeigt sich oftmals erst im Alter, es kann sich z.B. Osteoporose bilden.
Chrom
Wird für den Kohlenhydrat-, den Fett- und den Proteinstoffwechsel benötigt. Unterstützt den Muskelaufbau und die Fettreduktion. Ein Test ergab: Bei gleicher Belastung war die Fettverbrennung von Sportlern, die chromhaltige Nahrungsergänzungen bekamen, deutlich höher.
Clorophyll
Das Blattgrün. Blau bis gelbgrüner Farbstoff der Pflanzen, absorbiert das Licht und spielt bei der >Photosynthese eine entscheidende Rolle. Wird in chemischen Präparaten zur Desinfektion, zum Desodorieren und als Farbstoff verwendet.
CLT (konjugierte Linolsäure als Triglycerid)
Die neuere Forschung sieht bei CLT einen Zusammenhang mit einer leichteren Gewichtsreduktion und einem muskelaufbauenden Effekt, einen günstigen Einfluss auf den Fettstoffwechsel, sowie zur Immunisierung und als Schutz für die Zelle.
Cobalamin
siehe auch: >Vitamin B12 (Cobalamin)
Coenzym Q10
Stärkt das Herz. Vermindert das Risiko von Arterienverkalkung und Krebs, wirkt bei Bluthochdruck blutdrucksenkend, wirkt als Antioxidanz und unterstützt die Wirkung von
Vitamin E.
Obwohl das Coenzym Q10 in vielen Nahrungsmitteln vorkommt, verschlechtert sich ab dem
30. Lebensjahr die Fähigkeit des Körpers,
Q10 zu speichern und aus den niedrigwertigeren Q-Formen herzustellen. Energieeinbußen können die Folge einer unzureichenden Q10 Versorgung sein. Darum sollte eine ausreichende Q10 Versorgung in unserem Körper durch Nahrungsergänzung sichergestellt sein.
Vor allem bei Menschen mit einseitiger Ernährungsweise, zunehmendem Alter, bei übermäßiger körperlicher und sportlicher Leistung ist eine ausreichende Q10 Zufuhr wichtig.
> > > hier gehts weiter zum Gesundheit Glossar D