PAVK
periphere arterielle Verschlußkrankheit; Verengung oder Verschluß von peripheren Arterien (Schlagadern), wie z.B. Becken- und Beinarterien.PEG / PRG
Eingriffe zur Erzeugung eines künstlichen Magenzugangs / Magenausgangs,
meist im Rahmen einer künstlichen Ernährung;
PEG = Perkutane Endoskopische Gastrostomie,
wird mit Hilfe der Endoskopie durchgeführt;
PRG = Perkutane Radiologische Gastrostomie,
wird mit Hilfe der Röntgendurchleuchtung durchgeführt.Periduralraum / Epiduralraum
mit Gehirn-Rückenmarks-Flüssigkeit gefüllter und von der Dura (harte Hirnhaut) begrenzter Raum, der auf der gesamten Länge der Wirbelsäule das Rückenmark und die Nervenwurzeln umgibt.perkutan
durch die Haut hindurch; in der interventionellen Radiologie wird bei einem perkutanen Eingriff ein nur kleiner Zugang durch die Haut benötigt, z.B. durch eine Punktion (Einstich), um über diesen Zugang die benötigten Instrumente und Materialien einzubringen. Dies steht im Gegensatz zur offenen Operation, bei der ein Schnitt z.B. durch die Bauchdecke gemacht wird.Port, Port-System, Portkammer
Infusionskammer, die unter die Haut implantiert wird und mit einem Dauerkatheter verbunden ist; zur Sicherung eines dauerhaften Zugangs zu einem Blutgefäß; z.B. zur wiederholten Infusionsbehandlung oder auch zur künstlichen Ernährung.Positronen-Emmisions-Tomographie (PET)
spezielle nuklearmedizinische Untersuchung mit Verwendung radioaktiver Substanzen, die Positronen ausstrahlen.PTA
Perkutane (durch die Haut) transluminale (vom Inneren des Blutgefäßes her)
Angioplastie (Wiederherstellung der Gefäßweite).PTCD
durch die Haut (Perkutane), durch das Innere der Leber (Transhepatisch) angelegte
Drainage der Gallenwege (Cholangiodrainage).Punktion, punktieren
Anstechen eines Körperorgans mit einer Nadel oder Hohlnadel (Kanüle).Punktionsstelle
Stelle an der Haut, wo eine Punktion (Einstich mit einer Nadel oder Hohlnadel)
durchgeführt wird.Palliative Therapie
"Lindernde" Tumortherapie, die auf Erhaltung oder Verbesserung der Lebensqualität abzielt, somit auf Verminderung der Tumorsymptome, vgl. kurative Therapie.Palpation
Untersuchungstechnik, bei der man mit Händen und Fingern die Körperoberfläche und die darunterliegenden Organe abtastet.Pankreas
Bauchspeicheldrüse, liegt hinter dem Magen und produziert verschiedene Enzyme, die zur Verdauung notwendig sind.Pap-Test
Technik zur Untersuchung krebsverdächtiger Zellen, von dem griechisch-amerikanischen Pathologen Georgion N. Papanicolaou (1883-1962) entwickelt: von z. B. Gebärmuttermund oder Bronchien werden Zellen abgenommen und mikroskopisch untersucht.Pathogen
Krankheiten verursachend, krankmachend.Pharynx
Rachen.Plasma
Der flüssige Bestandteil des Bluts, der nach der Entfernung der weißen und roten Blutkörperchen übrigbleibt.Plasmazelle
Freie Zellen des Bindegewebes, des Knochenmarks und anderer Gewebe; produziert Antikörper und lmmunoglobin.Plastische Chirurgie
Befaßt sich im Rahmen der Brustrekonstruktion mit dem Wiederaufbau der Brust, wobei derAufbau mit körpereigenem Gewebe oder mit körperfremdem Material (Silikonimplantat) vorgenommen werden kann.Plazebo
Scheinmedikament.Postoperativ
Nach einem chirurgischen Eingriff.Präkanzeröse Veränderungen oder Schäden
Strukturelle Veränderungen eines Körpergewebes, die eindeutig abnormal sind, aber noch nicht bösartig. Diese Veränderungen können später zu Krebs werden.Präklinisch
Wissenschaftlich notwendige Untersuchungen eines Medikaments vor der Anwendung am Menschen (chemische Eigenschaften, Zellkultur Tierversuch).Prävention
Vorbeugung; alles, was Krebs vermeiden hilft, z. B. gesunde Lebensweise: nicht rauchen, wenig Alkoholtrinken, ausgewogene Ernährung, vermeiden starker Sonnenbestrahlung, vermeiden von Übergewicht, befolgen der Gesundheits- und Sicherheitsvorschriften am Arbeitsplatz.Prognose
Voraussichtlicher Krankheitsverlauf; Abschätzung der Heilungschancen.Prophylaxe
Verhütung von und Vorbeugung gegen Krankheiten.Prostata
Vorsteherdrüse, walnußgroße Drüse des männlichen Urogenitalsystems. Sie liegt unterhalb der Blase und umschließt den oberen Teil der Harnröhre. Sie sondert ein Sekret ab, das den Hauptbestandteil des Samenergusses bildet.Proteine
Eiweiß, Gruppe von komplexen organischen Verbindungen, stellen den wichtigsten Bestand der aktiven Zellbestandteile.Prothese
Künstlicher Ersatz für einen verlorengegangenen Teil des Körpers.Psychosomatik
Diese Fachrichtung beschäftigt sich mit den Zusammenhängen zwischen seelischen Vorgängen und körperlichen Funktionen.Punktion
Einstich einer Hohlnadel zur Entnahme von Körperflüssigkeit oder Gewebe (Biopsie, Feinnadelbiopsie). Die Punktion kann unter Ultraschall (Sonographie) oder Röntgenkontrolle erfolgen.Palliative Therapie
Krankheitsmildernde, jedoch nicht heilende Behandlung einer Krebserkrankung. Symptome sollen vermindert, Komplikationen verhütet und das Befinden des Patienten gebessert werden.Pankreas
Bauchspeicheldrüse; produziert verschiedene Enzyme, die zur Verdauung notwendig sind sowie Hormone (z. B. Insulin)Pankreatektomie
Operative Entfernung der BauchspeicheldrüseParästhesie
Subjektive Missempfindung, z. B. Kribbeln oder taubes, schmerzhaft brennendes GefühlPathologe
Mediziner, der hauptsächlich mikroskopische Untersuchungen von Gewebsmaterial vornimmt, was für die Diagnosestellung von äußerster Wichtigkeit ist.pathologisch
krankhaftPeritoneum
Bauchfell; die Haut, die die Bauchhöhle und einen großen Teil der Bauch- und Beckenorgane auskleidet.Polychemotherapie
Kombinationsbehandlung von Tumoren mit verschiedenen →Zytostatika mit unterschiedlichem Wirkungsmechanismus (z. B. um die Elimination resistenter Zellen zu erreichen) und mit unterschiedlichen Nebenwirkungen (so dass die Dosierung jedes einzelnen Zytostatikums möglichst hoch sein kann)Portsystem
Ein unter die Haut implantierter →Venenkatheter mit einer von außen zugänglichen Kammer. Zur intravenösen Verabreichung von Zytostatika oder für Blutabnahmen wird diese Kammer mit einer speziellen Nadel durch die Haut punktiert.Primärtumor
Bezeichnung für den zuerst entstandenen Tumor.Probeexzision
operative Gewebeentnahme für diagnostische Zweckeprogredient
fortschreitendProgression
das Fortschreiten der ErkrankungProliferation
Vermehrung von Zellen oder Gewebe durch Wucherung oder SprossungPrüfarzt
Arzt, der klinische Studien betreutPunktion
Gewinnung von Flüssigkeit oder Zellen zu Untersuchungszwecken durch Einstechen einer Kanüle Pankreas
Bauchspeicheldrüse. Die quer im Oberbauch hinter dem Magen liegende, 13-28 cm lange, bis 9 cm breite und 3 cm dicke Drüse mit kleinerem endokrinen (Langerhans Inseln: produzieren Insulin) und größerem exokrinen Anteil (Verdauungsfunktion).Pankreasinsuffizienz
Bauchspeicheldrüsenschwäche, Minderung insbesondere der exokrinen Bauchspeicheldrüsenfunktion.Pankreassaft
Von der Bauchspeicheldrüse abgesonderte Verdauungssaft, der Verdauungsenzyme enthält (exokrine Sekretion).Pankreasstein
Bei Entzündungen und Sekretstauung in den Ausführungsgängen der Bauchspeicheldrüse meist in Vielzahl auftretenden Konkremente aus phosphor- und kohlensaurem Kalk.Pankreatitis
Bauchspeicheldrüsenentzündung.Pankreozymin
Hormon, das von der Schleimhaut des Dünndarms gebildet wird und die Bachspeicheldrüse stimuliert
Enzyme abzugeben, die bei der Verdauung der nahrung eine wichtige Rolle spielen.Paracholie
Direkter Übertritt von Gallenbestandteilen ins Blut bei Leberzellenschädigung.paralytischer Ileus
Darmverschluss infolge Darmlähmung. Ursachen können Stoffwechselstörungen, hirnorganische Erkrankungen, Lähmung der regulatorischen Darmnerven oder Störung der Erregungsübertragung sein. Reflektorisch bei ent zündlichen Erkrankungen des Darms und / oder der Nachbarorgane.Parenchym
Gewebe eines Organs, das der spezifischen Funktion dieses Organs dient.parenteral
Nicht durch den DArmkanal gehend und auch keine orale Einnahme von Medikamenten, sondern durch Injektion in die Venen oder Muskeln.Pepsin
In den Fundusdrüsen des Magens gebildetes Enzym des Magensaftes, das Nahrungseiweißstoffe spaltet.Perigastritis
Entzündung des den Magen einschließenden Bauchfellanteils bei Bauchspeicheldrüsen- und Gallenblasenentzündung.Peristaltik
Rhythmische Kontraktionen muskulärer Hohlorgane, vor allem im Magen-Darm-Kanal, wodurch dort die Nahrung weiterbewegt wird. Auch der Inhalt der Gallen- und Harnwege wird mit Hilfe von Peristaltik weitergeleitet. Das Herz zieht sich ebenfalls peristaltisch zusammen.Peritoneum
Bauchfell. Das Peritoneum parietale kleidet die Bauchhöhlenwand und bauchseitig, auf der Rückwandseite die Eingeweide aus.Peritonitis
Bauchfellentzündung, meist durch Kolibakterien und Eitererreger verursacht.Postgastrektomie-Syndrom
Nach Magenresektion, infolge Abknickung der zuführenden Dünndarmschlinge auftretendes Krankheitsbild.Proktalgie
After- und Mastdarmschmerzen. Schmerzen im unteren Mastdarm mit anfallsweise krampfartigen Afterschmerzen, die häufig im Zusammenhang mit Hämorrhoiden auftreten.Proktologie
Teilgebiet der Inneren Medizin, das sich mit der Vorbeugung, Diagnostik und Behandlung der Erkrankungen des Mastdarmes und des Afters befasst.Proktoskopie
Inspekton des unteren bis mittleren Enddarms und des Analkanals mit einem Anoskop , kurzem Rektosigmoidoskop oder Proktoskop, einem offenen, abgeschrägten, mit Obturator verschließbaren oder seitlich gefensterten starren Rohr von 8-15 cm Länge.Pylorektomie
Operative Entfernung des Magenpförtners, Entfernung des unteren Magenteils als Therapiemaßnahme bei Geschwüren.Pylorus
Magenpförtner, Pförtner, der an die Pars pylorica anschließt. Schließmuskel am Magenansugang mit verstärkter Ringmuskulatur.Pylorusreflex
Schließung und Öffnung des Magenpförtners bei Kontakt der Magen- und Dickdarmschleimhaut mit Säure (Schließung) oder Alkali (Öffnung).Pyrosis
Sodbrennen.palliative Therapie
Eine Therapie zur Linderung von Symptomen und zur Verhinderung von Komplikationen bei unheilbaren Erkrankungen.Pankreas
Bauchspeicheldrüse; Sie produziert Verdauungsenzyme und Insulin.Papillomaviren
Viren, die an Haut oder Schleimhaut warzenartige Veränderungen hervorrufen. Einige Arten können zur Entstehung von Krebserkrankungen (z.B. des Gebärmutterhalses) beitragen.paraneoplastisches Syndrom
Allgemeine Krankheitssymptome, die während einer Krebserkrankung auftreten. Sie werden nicht unmittelbar vom Tumor ausgelöst, sondern von Substanzen, die der Tumor absondert.parenteral
unter Umgehung des Magen-Darm-Traktes. Parenterale Ernährung - Die Versorgung mit Nährstoffen erfolgt über die Blutbahn [intravenöse Infusion]. Gegensatz: enteralpathogen
krankmachendPEG
Perkutane Endoskopische Gastrostomie. Sie wird direkt durch die Bauchdecke in den Magen des Patienten gelegt.Peritoneum
Bauchfell; Schleimhaut, die die Bauchorgane umschliesst und die Bachhöhle auskleidet.Pharynx
RachenPlasma
Ein flüssiger Bestandteil des Blutes, der nach Entfernung der Blutkörperchen übrig bleibt.Pleura
Brustfell; Die doppelte Schleimhaut zwischen Lunge und Brustwand, die der Beweglichkeit der Lunge beim Atmen dient.Polyp
Eine gutartige Gewebewucherung der Schleimhaut. Sie tritt häufig als gestielte Vorwölbung in Erscheinung, z.B. Dickdarmpolypen. Bestimmte Arten können zu bösartigen Tumoren entarten.postoperativ
nach der OperationPortsystem
Wenn eine Therapie über eine längere Zeit erfolgt, kann ein fester Zugang über ein Portsystem, wiederholte Injektionen ersparen. Ein Portsystem besteht aus einem Ventil, das unter die Haut eingepflanzt wird. Ein dünner Plastikschlauch führt in eine Vene. Über dieses System können Medikamente direkt eingespritzt werden und es entfällt die zuweilen schmerzhafte Suche nach einer Vene.Prävention
Vorbeugung; Verhütung von Krankheiten durch Gesundheitsförderung und Vermeidung schädlicher Einflüsse (Primärprävention). Als Sekundärprävention wird die möglichst frühzeitige Erkennung und Behandlung von Erkrankungen bezeichnet.Proliferation
Die Vermehrung von Zellen oder Gewebe.Prostata
Vorsteherdrüse; Ein kastaniengrosses Organ, das beim Mann direkt unterhalb der Blase die Harnröhre umschliesst.Psychosomatik
Die Lehre von den körperlich-seelischen Zusammenhängen bei Erkrankungen.Punktion
Entnahme von Körperflüssigkeit aus (Blutgefäßen, Körperhohlräumen, Hohlorganen oder Tumoren mittels einer Hohlnadel.Pantothensäure siehe auch: >Vitamin B5 (Pantothensäure)
Wesentlicher Bestandteil der Knochen und Zähne. Maßgeblich an der Energiegewinnung und Energiebereitstellung im Körper beteiligt.Photosynthese
Der Aufbau von >Kohlenhydraten aus Kohlendioxyd und Wasser in grünen Pflanzenteilen, erfolgt durch Absorption von Strahlenenergie an Pigmenten, die im sichtbaren Spektralbereich charakteristische Absorptionsspektren aufweisen.Phosphor
Wiener Würstchen und Cola-Getränk. Diese zwei Dinge haben direkt mit dem Vortrag über Phosphoroxide und Phosphorsauerstoffsäuren zu tun. Während Wiener verschiedene Phosphate enthalten, wird dem Cola-Getränk Phosphorsäure zugesetzt. Auf diese und andere Vertreten der Phosphorverbindungen wird in diesem Vortrag näher eingegangen. Phosphate stehen in dem Ruf Hyperaktivität bei Kindern zu verursachen und viele besorgte Eltern stehen dem unwissend gegenüber.
Eine Phosphatüberdüngung führt aufgrund der erhöhten Mineralkonzentration zu verstärktem Algenwachstum und der starken Vermehrung der daran anschließenden Nahrungskette. In den oberen Gewässerschichten reichert sich Sauerstoff an (Sauerstoffüberschuss). Abgestorbene Organismen sinken auf den Grund und werden von Mikroorganismen zersetzt (Aerober Vorgang). Es entstehen mit der Zeit anaerobe Bedingungen, da der Sauerstoff nicht in gleichem Maße eingetragen werden kann. Das Gewässer kippt um. Durch die nun anaeroben Abbauprozesse der Fäulnisbakterien werden giftige Gase wie Ammoniak, Methan, Schwefelwasserstoff gebildet. Unter diesen Bedingungen sterben viele Arten von Lebewesen ab.Proteine (Eiweiß)
Sie sind aus einzelnen Aminosäuren zusammengesetzt und dienen dem Köper als Bausteine für Zellen und für verschiedene Wirkstoffe (Enzyme, Hormone und Abwehrstoffe). Gehören neben Fetten und Kohlenhydraten zu den Hauptnährstoffen.
Zentrales Organ für den >Stoffwechsel der Proteine ist die Leber.
Die biologische Wertigkeit gibt an, wieviel des betreffenden Nahrungseiweiß in Körpereiweiß umgewandelt werden kann. Je höher die biologische Wertigkeit, umso wertvoller ist ein Eiweiß.
Bewertungsmaßstab für die Qualität eines Nahrungseiweißes (Protein). Sie hängt von dem Gehalt an essentiellen und limitierenden Aminosäuren ab.
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Unsere Verdauung besteht aus der Hauptaufgabe, die Nährstoffe, die in der
Nahrung enthalten sind, aufzuspalten, und sie unserem Körper zuzuführen.
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