Gesundheit Glossar S ... Stoffwechselstörung Sympathikolyse Szintigraphie Szintigraphie Schrumpfmagen Sigmoiditis Steatorrhö ... Vital Basis 2007

Gesundheit Glossar S

Sondierung
ein Instrument (Sonde) einführen.
Sonographie
»Ultraschall«; eine für den Patienten ungefährliche Untersuchungsmethode, bei der durch die Anwendung von Ultraschall ein- oder zweidimensionale Bilder erzeugt werden.
Stent
Stütze; schlauchförmiges Implantat, das zum Offenhalten hohlförmiger Körperorgane wie z.B. Blutgefäße, Gallengang oder Speiseröhre von innen her implantiert wird.
Stentimplantation
Einbringen eines Stents (innere Stütze, die zum Offenhalten von Hohlorganen wie z.B. Blutgefäßen, Speiseröhre, Magen, Darm, Gallengang oder Luftröhre in das Innere des Organs eingebracht wird).
Stoffwechselstörung
krankhafte Störung von Vorgängen im Rahmen der Umwandlung und des Abbaus von Substraten wie z.B. Nahrungsmittel, Sauerstoff oder von Körperbestandteilen wie z.B. Blut, Körpereiweißen und -fetten.
Sympathikolyse
Blockade eines Teils des Sympathikus-Nervengeflechts durch Anspritzen des Nerven mit einem lange wirksamen Betäubungsmittel oder einer alkoholischen Substanz.
Thorakale Sympathikolyse: Sympathikus-Blockade im Bereich der Brustwirbelsäule.
Lumbale Sympathikolyse; Sympathikus-Blockade im Bereich der Lendenwirbelsäule.
Szintigraphie
Nuklearmedizinische Untersuchungsmethode, bei der eine schwach radioaktive Substanz in den Körper eingebracht wird. In dem Gewebe, in dem diese sich anreichert, entsteht eine schwache Strahlung, die von einer speziellen Kamera erfaßt wird und so Hinweise auf Größe, Form und Funktionszustand des Organs gibt.
Sarkom
Bösartiger Tumor, der im Bindegewebe entsteht, zum Beispiel in Sehnen, Muskeln, Fett und Knochen.
Serum
Der klare Anteil jeder Körperflüssigkeit, die von ihren Zellbestandteilen getrennt wurde. Bezieht sich in der Regel auf das Blutserum, der Flüssigkeit, die übrigbleibt, wenn man Blutkörperchen und Gerinnungsproteine entfernt hat.
Silikonimplantat
Wenn die Brustrekonstruktion nicht ausreichend mit körpereigenem Gewebe durchgeführt werden kann,werden künstliche Einsätze (Implantate) zur Füllung und Formung des Brustkörpers verwendet. Das Füllmaterial Silikon gilt als besonders elastisch und haltbar.
Somatische Zelle
Jede Körperzelle, die keine Ei- oder Samenzelle ist.
Spezifität
In der lmmunologie die Gesamtheit aller Eigenschaften, die für eine Materie kennzeichnend ist. Auch das Ausgerichtetsein auf etwas Bestimmtes.
Stoma
Eine chirurgisch hergestellte öffnung, z. B. ein künstlicher Darmausgang in der Bauchwand, der zurAbleitung des Darminhalts dient,wenn der normale Darmausgang wegen Verletzung oder Operation nicht zur Verfügung steht. In manchen Fällen wird ein Stoma nur für die Übergangszeit angelegt, während die Operationswunden innerhalb des Bauchraums heilen. In einer zweiten Operation verbindet man dann die beiden Darmenden und der normale Darmausgang ist wieder benutzbar.
Strahlentherapie
Anwendung energiereicher Strahlen zur Therapie von Tumorerkrankungen. Je nach Art der eingesetzten Strahlen unterscheidet man zwischen Röntgen-, Telekobalt- und Neutronentherapie.
Studie
Wissenschaftliche Untersuchung unter vorher genau festgelegten Bedingungen. Kann Prüfung der Wirksamkeit einer Behandlungsmethode oder eines Medikaments, Diagnostik, Prävention oder Risikofaktoren betreffen.
Szintigraphie
Wichtiges bildgebendes Verfahren in der Tumordiagnostik. Schwach radioaktive Substanzen (Marker) werden nach derVerabreichung kurzfristig im Gewebe gespeichert und lassen dort krankhafte Veränderungen erkennen.
Second-Line-Therapie
2. Therapiemöglichkeit; Chemotherapie, die nachrangig angewendet wird, vor allem bei Unverträglichkeit oder Unwirksamkeit einer First-Line-Therapie
Staging
Das Staging (englisch) ist die Klassifikation oder Stadieneinteilung eines Tumors. Es umfasst sowohl die Größe und Ausdehnung des Tumors selbst, als auch die Beurteilung seiner eventuellen nahe gelegenen oder fernen Metastasen. Das Staging dient dazu, die richtige Therapie auszuwählen und die Therapieergebnisse abzuschätzen, sowie die Überlebenschancen zu beurteilen.
Standardtherapie
anerkannte und üblicherweise angewandte Behandlungsmethode, deren Wirksamkeit durch vorangegangene Therapiestudien und klinische Erfahrungen belegt ist.
supportiv
unterstützende Maßnahmen im Rahmen einer Chemotherapie, die sich nicht direkt gegen den Tumor richten, z. B. Gabe von Antiemetika, von Wachstumsfaktoren), Infektionsprophylaxe, Schmerztherapie, hochkalorische Ernährung.
Szintigraphie
Eine diagnostische Methode, bei der dem Patienten möglichst kurzlebige radioaktive Substanzen verabreicht werden, die sich in den zu untersuchenden Organen anreichern. Mit einer Kamera (Scanner) wird die Verteilung der Strahlung aufgenommen. Das Bild, das dabei entsteht, heißt Szintigramm.
Schrumpfmagen
Schrumpfung des Magens durch Narbenbildung, insbesondere bei Geschwüren, Verätzungen, chronischem Magenkatarrh und chronischen Entzündungen aller Magenschichten.
Serumhepatitis
Transfusionshepatitis, Hepatitis B. Entzündung der Leber nach Seruminjektionen (Transfusion, Injektion, kontaminierte Instrumente).
Sigmoiditis
Entzündung des S-förmigen Teils des Dickdarms (Colon sigmoideum).
Steatorrhö
Fettstuhl, Fettdurchfall, vermehrte Fettausscheidung mit dem Stuhl infolge Maldigestion bei Lipasemangel (Mangel an Fett spaltenden Enzymen).
Superinfektion
Bezeichnung für wiederholte Infektion mit demselben Erreger bei weiterbestehender Erstinfektion.
Sarkom
Bösartiger Tumor, der von Zellen des Bindegewebes ausgeht.
Sepsis
Blutvergiftung; Eine schwere Infektion, bei der sich die Krankheitserreger in der Blutbahn des Menschen befinden.
solide Tumoren
Tumoren mit festem Gewebe, im Gegensatz zu bösartigen Erkrankungen des blutbildenden Systems (Blutkrebs).
Sonde
Eine Sonde dient dazu, Teile des Magen-Darm-Traktes zu überbrücken. Dabei kann sie - je nach Erkrankung - im Magen oder im Darm enden. Soll eine enterale Ernährung nur kurzzeitig durchgeführt werden, besteht die Möglichkeit einer Nasensonde (nasogastral = endet im Magen, nasoduodenal oder nasojejunal = endet im Darm). Für eine langfristige künstliche Ernährung wird operativ (auch ambulant) eine Sonde durch die Bauchwand in den Magen gelegt (perkutane endoskopische Gastrostomie = PEG), die dann auch bis in den Darm geschoben werden kann (Perkutane endoskopische Jejunostomie = PEJ). Um Nahrung direkt in den Darm leiten zu können, gibt es auch die Möglichkeit der Feinnadelkatheterjejunostomie (FJK). Bei dieser Methode wird die Sonde direkt durch die Bauchdecke in den Dünndarm gelegt. Auch dieser Zugang kann ohne starke Beeinträchtigung des Patienten über viele Monate belassen werden.
Spontanremission
Spontane Rückbildung eines Tumors, ganz oder teilweise, vorübergehend oder dauerhaft, die auf keine Therapie zurückzuführen ist.
Steroide
Kurzbezeichnung für Kortikosteroide (Kortison), Geschlechtshormone und hormonell aktive Substanzen.
Stoma
Ein künstlicher Ausgang an die Körperoberfläche, z.B. künstlicher Darmausgang.
Stomatitis
Entzündung der Mundschleimhaut; Eine häufige Nebenwirkung einer Chemotherapie.
systemische Therapie
Therapie, die den ganzen Körper betrifft, z.B. medikamentöse Behandlung mit Zytostatika.
Sauerstoffmangel (auf Zellebene)
Obwohl wir in unserer Umgebung überall von Sauerstoff umgeben sind, kann es uns doch an ihm mangeln. Das ist z.T. ein Ergebnis des Alterns des Körpers - meist wird dann die Sauerstoffaufnahme geringer - aber oft auch bedingt durch die Sauerstoff-raubenden Aktivitäten unseres "modernen" Lebensstils. Streß, Hektik, zu hastiges und zu üppiges Essen, der Genuß von Alkohol und Nikotin, zuwenig Bewegung und zuwenig Entspannung...
Die Ursachen für viele Krankheiten sind die gleichen wie bei der Übersäuerung und beim oxidativen Stress - meist kommt es zu einem Zusammenwirken verschiedener Faktoren, um Krankheiten ausbrechen zu lassen.
Durch regelmäßige Sauerstoffzufuhr kann jeder selbst eine Menge für sein Wohlbefinden und seine Gesundheit tun.
Um den Sauerstoffmangel auf der Zellebene zu beheben, gibt es darüber hinaus Hilfsmittel...
Sekundäre Pflanzenstoffe
beeinflussen Immunreaktionen und wirken nicht nur antioxidativ (gegen Freie Radikale), sondern auch regulierend auf Blutdruck, Cholesterinspiegel und Blutzucker. Sie haben antithrombotische Wirkung, fördern also die Durchblutung. Die Stärkung des Immunsystems zeigt sich unter anderem in ihrer Wirkung gegen rheumatische Erkrankungen, Herz-Kreislauferkrankungen sowie gegen Krebs. Außerdem sind sie wirksam gegen Bakterien, Viren und Pilze.
Selen
Schützt vor allen Dingen vor Zellgiften. Stärkt das körpereigene Immunsystem, bindet giftige Schwermetalle, schützt vor Arterienverkalkung und kann Alterungsprozesse einschränken, die von freien Radikalen ausgelöst werden. Da es Bestandteil unserer Abwehrzellen ist, kann ein Mangel die Infektions- und Krebs-Anfälligkeit steigern. Hilft natürlichen Killerzellen bei der Abwehr von Krebs.
Spurenelemente
chem. Elemente, die nur in winzigen Mengen in Lebewesen vorkommen, jedoch größtenteils lebenswichtig sind. Für Menschen, Tiere, meist auch Pflanzen notwendige Spurenelemente sind: Eisen, Fluor, Jod, Kobalt, Kupfer, Magnesium, Mangan, Vanadium, Zink; für Pflanzen außerdem: Aluminium, Bor, Molybdän, Silicium, Chlor. Der Bedarf an Sp. ist für die versch. Lebewesen unterschiedlich. Vielfach scheinen Sp. an enzymatischen Wirkungsweisen (Enzyme) beteiligt zu sein, ihr Fehlen kann Krankheiten zur Folge haben; so erzeugt Borsäuremangel bei Zucker- und Futterrüben Herzfäule, bewirkt Kupfermangel auf sauren Heidemoosböden die "Urbarmachungskrankheit" mit geringem Körnerertrag des Getreides. Jodmangel führt beim Menschen zur Kropfbildung, Eisenmangel zu Störungen der Blutbildung.
Stoffwechsel
die auf chemischen und physikalischen Vorgängen beruhenden Umsetzungen im Organismus zwischen Nahrungsaufnahme und Ausscheidung.
Der Stoffwechsel mit dem damit verbundenen Energiewechsel ist unerläßlich für alle Lebensvorgänge. Als anorganische Verbindungen sind u.a. >Mineralstoffe notwendig:, zusammengesetzt vor allem aus Natrium, Kalium, Magnesium, Calcium, Chlor sowie versch. >Spurenelemente.
Nur die Pflanzen sind in der Lage, sich autotroph zu ernähren, d. h. aus anorganischen Stoffen organische aufzubauen >Photosynthese, Chemosynthese). Menschen und Tiere ernähren sich heterotroph; sie können organische Verbindungen nicht selbst aufbauen, sind daher auf pflanzliche Ernährung angewiesen, entweder als Pflanzenfresser oder indirekt als Fleischfresser (höherer Energiegewinn).


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