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    Verdauungsapparat - Magen-Darm-Leiden - Was können Sie tun

    22. Februar 2007 by admin

    Die richtige Einstellung…
    Magen-Darm-Leiden sind häufig Ausdruck unseres seelischen Zustandes und können Signale sein, um Lebens und Verhaltensweisen zu überprüfen. Akzeptieren Sie die Krankheit als Teil von Ihnen, das ist die halbe Heilung.
    Regelmäßigkeit wirkt sich auf alle Magen- und Darmerkrankungen positiv aus. Unsere äußere Ordnung überträgt sich auf die innere Balance. Auf regelmäßige Einnahme von Mahlzeiten und die Stuhlentleerung sollten Sie unbedingt Wert legen.
    Durch Stress und Hektik kommt die Gesundheit oft zu kurz. Gereiztheit und psychische
    Belastung schlagen auf den Magen und lassen ihn sauer aufstoßen.
    Kaffee, ungesundes Essen zwischen Tür und Angel, am Abend ein paar Bierchen und die
    geliebten Zigaretten, leckere Naschereien vor dem Fernseher. Die Quittung kommt prompt. Überfordern Sie sich nicht, finden Sie Ihre innere Ruhe und Gelassenheit
    und – machen Sie drei Kreuze:
    Rauchen Alkohol Kaffee
    und stärken so Ihre Schleimhäute.

    Emotion und Motion
    Suchen Sie positive Gefühlserlebnisse, bei denen Sie lachen und sich erfreuen können: Lieblingsmusik, Geselligkeit, Kurzausflüge. Unsere alltägliche Trägheit durch berufliches Sitzen und motorisierte Fortbewegung macht auch unsere Verdauung immobil –
    Motilitätsstörungen sind die Folge.
    Finden Sie Ihren sportlichen Ausgleich, er bringt nicht nur die Verdauung in Schwung, sondern auch den Kreislauf und Ihre geistige Wachheit.
    Das mag der Magen Essen Sie sich gesund. Durch falsche Ernährung können nicht nur Krankheiten entstehen, gesunde Ernährung kann auch den meisten Erkrankungen vorbeugen.
    „Sage mir, was Du isst – und ich sage Dir
    wie gesund Du bist…!”

    Die Kardinalfehler unserer Ernährung sind:

    • zu viel
    • zu fett
    • zu süß
    • zu salzig

    Gesunde Ernährung heißt jedoch nicht Verzicht auf Genuss und Spaß am Essen und Trinken.
    Im Gegenteil:

    Wer sich mit Muße bewusst ernährt, verzichtet gern auf flüchtige Häppchen in Hektik.

    Zelebrieren Sie Ihre Mahlzeiten
    Wählen Sie sorgfältig aus, was sie essen wollen, richten Sie Ihr Essen appetitlich an und nehmen Sie sich Zeit. Seien Sie mit Leib und Seele beim Essen, anstatt sich durch Zeitungslesen, Fernsehen oder belastende Probleme abzulenken.

    Weniger essen – länger satt sein: Das bewirken Sie mit gründlichem Kauen. Fünf kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt sind optimal. So gönnen Sie dem Verdauungstrakt die nötigen Ruhezeiten und belasten ihn gleichmäßig. Wählen Sie naturbelassene, frische Kost mit Vitalstoffen statt konservierter Produkte und essen
    Sie nur soviel, bis Sie satt sind.

    Trinken ist wichtig für die Ernährung und Verdauung.
    Auch wenn Sie keinen Durst verspüren, trinken Sie viel zwischen den Mahlzeiten. Zwei Liter gutes Wasser oder ungesüßte Kräutertees täglich sind die ideale Flüssigkeitszufuhr. Missbrauchen Sie das Trinken jedoch nicht zum Herunterspülen von ungekauten Bissen.
    Kaffee, Cola und alkoholische Genussmittel ersetzen nicht den Flüssigkeitsbedarf durch
    Wasser.

    Geistig-seelische Entspannung
    Durch Entspannungsübungen werden Sie sich Ihrer Verspannungen bewusst und können Sie lösen.
    Besonders geeignet sind hierzu einfache Atemübungen, autogenes Training und Yoga.
    Finden Sie die für Sie geeignete Methode, um Ihre Energien wieder in Einklang zu bringen. Nehmen Sie sich mehr Zeit für sich, um bewusster und entspannter zu leben – Ihr wertvoller „Verdauungsapparat” wird es Ihnen danken.



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    Magen Darm Verdauung

    Unsere Verdauung besteht aus der Hauptaufgabe, die Nährstoffe, die in der Nahrung enthalten sind, aufzuspalten, und sie unserem Körper zuzuführen. Der Verdauungstrakt besteht aus mehreren Organen: Mund, Speiseröhre, Magen, Darm und zum Schluss dem Enddarm. Der Beginn der Verdauung ist also schon im Mund. Die Nahrung wird durch das Kauen zerkleinert. Durch Schlucken gelangt die Nahrung in die Speiseröhre und wird von dort aus weitergeleitet. Der Darm besteht aus verschiedenen Teilen: Zwölffingerdarm, Dünndarm, Dickdarm, Enddarm.
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    geschrieben Verdauungsapparat - Was können Sie tun | Gesundheit - Magen Darm Verdauung /> <a href=Kein Komentar »

    Hilferufe von Magen & Darm

    19. Februar 2007 by admin

    Hilferufe von Magen & Darm…

    Aus der Vielfalt der Magen-Darm-Erkrankungen haben wir die häufig Auftretenden alphabetisch in kleinen Steckbriefen erklärt. Sie sollen Ihnen helfen, Ihre Symptome besser einzuschätzen und den Weg zur richtigen Behandlung ebnen.

    Grundsätzlich gilt: Bei leichten Beschwerden, die wenig belasten, heilt Ruhe, Zeit und Enthaltsamkeit oft am schnellsten. Viele scheinbare Krankheitssymptome stellen eine gesunde Reaktion unseres Körpers dar – z.B. natürliche Entgiftung durch Erbrechen oder Durchfall nach falscher Ernährung.

    Krankheiten sind Signale unseres Körpers für eine falsche Lebensweise: Hören Sie in sich hinein, denn oftmals finden wir die Antworten auf Symptome selbst. Wenn trotz eigener Bemühungen die Symptome zunehmend schlimmer werden und Sie sich keinen Rat wissen, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.
    (!!! - Artzbesuchempfehlung)

    Blähungen

    Viele mögliche Ursachen: Belastungen durch Ernährung, überforderten Darm oder Entzündungen.
    !!! Arzt aufsuchen bei ballonartigem Bauch oder blockierter Atmung.

    Blinddarmentzündung (Appendizitis)

    Die Entzündung des Wurmfortsatzes gehört zu den häufigsten
    Erkrankungen des Bauchraums. Ziehen im rechten
    Unterbauch, oftmals mit Bauchkrämpfen, Erbrechen oder
    Übelkeit.
    !!! Arzt aufsuchen. Eventuell ist eine Operation notwendig.

    Chronische Darmleiden

    Morbus Crohn und Colitis ulcerosa sind die häufigsten chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen.
    Die Colitis äußert sich schubweise durch starke Darmkrämpfe und massive Durchfälle. Diese Erkrankungen bedürfen oft jahrzehntelanger Behandlung.
    !!! Um Darmkrebs vorzubeugen, ist eine ärztliche Langzeitüberwachung notwendig.

    Durchfall (Diarrhoe)

    Oft harmlos, sollte nach 1-2 Tagen ausgestanden sein.
    Ursachen sind meist Spontanreaktionen auf Nahrungsmittelunverträglichkeit, Aufregung oder Angst.
    !!! Bei anhaltendem oder chronisch wiederkehrendem Durchfall ärztlich untersuchen lassen.

    Erbrechen

    Häufig natürliche Reaktion unseres Körpers auf ein „Zuviel”: Alkohol, Fett, zuviel durcheinander oder Verdorbenes.
    !!! Bei nicht eindeutiger, harmloser Ursache.

    Gastritis (Magenschleimhautentzündung)

    Häufigste Magenerkrankung. Man unterscheidet akute und chronische Gastritis. Oftmals Symptomvielfalt: Erbrechen, Übelkeit, Sodbrennen, Krämpfe, Durchfall oder Verstopfung. Typisch für diese Erkrankung sind Ernährungsfehler, vor allem aber auch Stress oder seelische Probleme meist in Verbindung mit erhöhtem Alkohol-, Kaffee- und Zigarettenkonsum. Heute weiß
    man, dass neben diesem Fehlverhalten ein Erreger namens Helicobacter pylori für die chronische Gastritis und für das nachfolgende Magengeschwür verantwortlich ist.
    !!! Bei hartnäckigen, längeranhaltenden Magenstörungen.

    Magen- und Zwölffingerdarmgeschwür

    Ein Geschwür oder Ulkus ist ein Schleimhautdefekt, der mit einer offenen Wunde zu vergleichen ist. Ursachen sind ähnlich der Magenschleimhautentzündung und insbesondere das Bakterium Helicobacter pylori.
    Weiterhin können bestimmte Medikamente zu Geschwüren führen. Beim Magengeschwür kommen die Beschwerden sofort nach dem Essen, das Zwölffingerdarmgeschwür bewirkt einen „Nüchternschmerz”, der nach einer Nahrungsaufnahme gelindert werden kann.
    !!! Geschwüre gehören in ärztliche Behandlung. Magensäurehemmende Wirkstoffe wie z.B. Omeprazol können neue Geschwüre verhindern und vorhandene bekämpfen.

    Refluxkrankheit

    Beschwerden, die einem übel aufstoßen. Sodbrennen ist das häufigste Symptom der Refluxkrankheit.
    Der Rückfluss von Mageninhalt in die Speiseröhre ist mit brennenden Schmerzen verbunden, bedingt durch die Magensäure, die unsere Schleimhaut schädigt.
    (Nachts Oberkörper hoch lagern)
    !!! Säurehemmende Medikamente können rasch Abhilfe schaffen.

    Reisedurchfall

    Fremde Orte, fremde Ernährung. Manchmal auch Keiminfektionen durch rohes Obst und Gemüse oder Trinkwasser. Lassen Sie sich in den ersten Tagen Zeit zum Eingewöhnen.
    !!! Bei Symptomen über mehrere Tage und starken Bauchschmerzen.

    Reizdarm

    Der Reizdarm ist ein nervöses Leiden, das häufig bei jüngeren Menschen auftritt und mit Darmkrämpfen und Verstopfung einhergeht. Dabei kann der häufige Griff zu Abführmitteln eher schaden. Hilfreicher ist es, den Stuhlgang durch Entspannungstraining zu regulieren oder auf Lebensmittel zu verzichten, die die Beschwerde verursachen.
    !!! In schweren Fällen den Arzt um Rat fragen.

    Reizmagen

    Nicht immer sind organische Krankheiten der Auslöser eines Reizmagens. Häufig schlagen Stress und psychische Belastungen auf den Magen und „überreizen” ihn.
    Unser Magen ist ein Stimmungsbarometer.
    !!! Tritt der Reizmagen dauerhaft auf, ist ein ärztlicher Besuch anzuraten, um eventuell nichtorganischen Auslösern auf den Grund zu gehen.

    Sodbrennen

    Entsteht durch aufsteigende Magensäure in die Speiseröhre. Sodbrennen ist oft eine Folge von zu vielem Essen, besonders Süßem und Fettem.

    Verstopfung (Obstipation)

    Eine Stuhlfrequenz von 3x täglich bis 3 x pro Woche gilt als normal. Akute Verstopfung sollte nur vorübergehend auftreten z.B. durch ortswechselbedingten „Fremdklo-
    Effekt”, ungewohnte Ernährung oder Aufregung. Eine chronische Verstopfung (Darmüberforderung) kann vielfältige Ursachen haben.
    !!! Insbesondere, wenn Bauchweh und andere Symptome mit der Verstopfung einhergehen.



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    Magen Darm Verdauung

    Unsere Verdauung besteht aus der Hauptaufgabe, die Nährstoffe, die in der Nahrung enthalten sind, aufzuspalten, und sie unserem Körper zuzuführen. Der Verdauungstrakt besteht aus mehreren Organen: Mund, Speiseröhre, Magen, Darm und zum Schluss dem Enddarm. Der Beginn der Verdauung ist also schon im Mund. Die Nahrung wird durch das Kauen zerkleinert. Durch Schlucken gelangt die Nahrung in die Speiseröhre und wird von dort aus weitergeleitet. Der Darm besteht aus verschiedenen Teilen: Zwölffingerdarm, Dünndarm, Dickdarm, Enddarm.
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