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    Reizdarmsyndrom (RDS)

    9. November 2007 by admin

    Reizdarmsyndrom (RDS)
    Wußten Sie schon, dass… jeder 2. Mensch mit Magen-Darm- Beschwerden unter einem Reizdarmsyndrom leidet? …nur jeder 4. Betroffene einen Arzt aufsucht? …Frauen häufiger (66%) als Männer (33%) unter RDS leiden? …jeder 3. Betroffene sowohl Symptome von Reizmagen als auch Reizdarm verspürt? …pro Jahr durch Krankschreibungen wegen RDS ein volkswirtschaftlicher Schaden in milliardenhöhe entsteht? …RDS am häufigsten in der Altersgruppe der 20 bis 50-jährigen auftritt?

    Was steckt wirklich hinter Reizdarmsyndrom (RDS)
    Keine andere Krankheit gibt häufiger Anlass, den Arzt aufzusuchen, als das Reizdarmsyndrom. Doch ausgerechnet diese am häufigsten diagnostizierte Magen-Darm-Krankheit wird in vielen Fällen falsch behandelt oder von Ärzten als geringfügige Störung fehlinterpretiert. Durchfall oder Verstopfung, nicht selten im Wechsel, dazu Übelkeit, Blähungen und Stuhlunregelmäßigkeiten… Funktionelle Beschwerden dieser Art beeinträchtigen das Allgemeinbefinden der Betroffenen in erheblichem Maße und stellen eine enorme Einschränkung der Lebensqualität dar.

    Neue Erkenntnisse über das Krankheitsbild Reizdarmsyndrom (RDS)
    Noch vor wenigen Jahren glaubte man, dass sich ein Reizdarmsyndrom allein mit seelischen Störungen erklären ließe. Diese Haltung ist mittlerweile überholt, seit sich die Forschung intensiv mit dem sogenannten “Bauchhirn” befasst. Millionen von Nervenfasern, die den Magen-Darm-Trakt durchziehen, führen ein bemerkenswertes Eigenleben und regeln nicht nur die Verdauung, sondern spielen auch eine große Rolle bei der Entstehung von Reizmagen und Reizdarm.

    Man weiß nun auch, dass eine Reihe weiterer krankheitsauslösender Faktoren existiert, welche in der Therapie (wenn es eine gab) bislang sträflich missachtet wurden: Ernährung, Arzneimittelkonsum, Essgewohnheiten, Fett und Kohlenhydrate, Allergien, Alkohol, Koffein, Nikotin sowie längst abgeklungene Darminfektionen sind nur einige der zahlreichen »Trigger«, die eine funktionelle Magen-Darm-Störung begünstigen können.



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    Magen Darm Verdauung

    Unsere Verdauung besteht aus der Hauptaufgabe, die Nährstoffe, die in der Nahrung enthalten sind, aufzuspalten, und sie unserem Körper zuzuführen. Der Verdauungstrakt besteht aus mehreren Organen: Mund, Speiseröhre, Magen, Darm und zum Schluss dem Enddarm. Der Beginn der Verdauung ist also schon im Mund. Die Nahrung wird durch das Kauen zerkleinert. Durch Schlucken gelangt die Nahrung in die Speiseröhre und wird von dort aus weitergeleitet. Der Darm besteht aus verschiedenen Teilen: Zwölffingerdarm, Dünndarm, Dickdarm, Enddarm.
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    Hilferufe von Magen & Darm

    19. Februar 2007 by admin

    Hilferufe von Magen & Darm…

    Aus der Vielfalt der Magen-Darm-Erkrankungen haben wir die häufig Auftretenden alphabetisch in kleinen Steckbriefen erklärt. Sie sollen Ihnen helfen, Ihre Symptome besser einzuschätzen und den Weg zur richtigen Behandlung ebnen.

    Grundsätzlich gilt: Bei leichten Beschwerden, die wenig belasten, heilt Ruhe, Zeit und Enthaltsamkeit oft am schnellsten. Viele scheinbare Krankheitssymptome stellen eine gesunde Reaktion unseres Körpers dar – z.B. natürliche Entgiftung durch Erbrechen oder Durchfall nach falscher Ernährung.

    Krankheiten sind Signale unseres Körpers für eine falsche Lebensweise: Hören Sie in sich hinein, denn oftmals finden wir die Antworten auf Symptome selbst. Wenn trotz eigener Bemühungen die Symptome zunehmend schlimmer werden und Sie sich keinen Rat wissen, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.
    (!!! - Artzbesuchempfehlung)

    Blähungen

    Viele mögliche Ursachen: Belastungen durch Ernährung, überforderten Darm oder Entzündungen.
    !!! Arzt aufsuchen bei ballonartigem Bauch oder blockierter Atmung.

    Blinddarmentzündung (Appendizitis)

    Die Entzündung des Wurmfortsatzes gehört zu den häufigsten
    Erkrankungen des Bauchraums. Ziehen im rechten
    Unterbauch, oftmals mit Bauchkrämpfen, Erbrechen oder
    Übelkeit.
    !!! Arzt aufsuchen. Eventuell ist eine Operation notwendig.

    Chronische Darmleiden

    Morbus Crohn und Colitis ulcerosa sind die häufigsten chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen.
    Die Colitis äußert sich schubweise durch starke Darmkrämpfe und massive Durchfälle. Diese Erkrankungen bedürfen oft jahrzehntelanger Behandlung.
    !!! Um Darmkrebs vorzubeugen, ist eine ärztliche Langzeitüberwachung notwendig.

    Durchfall (Diarrhoe)

    Oft harmlos, sollte nach 1-2 Tagen ausgestanden sein.
    Ursachen sind meist Spontanreaktionen auf Nahrungsmittelunverträglichkeit, Aufregung oder Angst.
    !!! Bei anhaltendem oder chronisch wiederkehrendem Durchfall ärztlich untersuchen lassen.

    Erbrechen

    Häufig natürliche Reaktion unseres Körpers auf ein „Zuviel”: Alkohol, Fett, zuviel durcheinander oder Verdorbenes.
    !!! Bei nicht eindeutiger, harmloser Ursache.

    Gastritis (Magenschleimhautentzündung)

    Häufigste Magenerkrankung. Man unterscheidet akute und chronische Gastritis. Oftmals Symptomvielfalt: Erbrechen, Übelkeit, Sodbrennen, Krämpfe, Durchfall oder Verstopfung. Typisch für diese Erkrankung sind Ernährungsfehler, vor allem aber auch Stress oder seelische Probleme meist in Verbindung mit erhöhtem Alkohol-, Kaffee- und Zigarettenkonsum. Heute weiß
    man, dass neben diesem Fehlverhalten ein Erreger namens Helicobacter pylori für die chronische Gastritis und für das nachfolgende Magengeschwür verantwortlich ist.
    !!! Bei hartnäckigen, längeranhaltenden Magenstörungen.

    Magen- und Zwölffingerdarmgeschwür

    Ein Geschwür oder Ulkus ist ein Schleimhautdefekt, der mit einer offenen Wunde zu vergleichen ist. Ursachen sind ähnlich der Magenschleimhautentzündung und insbesondere das Bakterium Helicobacter pylori.
    Weiterhin können bestimmte Medikamente zu Geschwüren führen. Beim Magengeschwür kommen die Beschwerden sofort nach dem Essen, das Zwölffingerdarmgeschwür bewirkt einen „Nüchternschmerz”, der nach einer Nahrungsaufnahme gelindert werden kann.
    !!! Geschwüre gehören in ärztliche Behandlung. Magensäurehemmende Wirkstoffe wie z.B. Omeprazol können neue Geschwüre verhindern und vorhandene bekämpfen.

    Refluxkrankheit

    Beschwerden, die einem übel aufstoßen. Sodbrennen ist das häufigste Symptom der Refluxkrankheit.
    Der Rückfluss von Mageninhalt in die Speiseröhre ist mit brennenden Schmerzen verbunden, bedingt durch die Magensäure, die unsere Schleimhaut schädigt.
    (Nachts Oberkörper hoch lagern)
    !!! Säurehemmende Medikamente können rasch Abhilfe schaffen.

    Reisedurchfall

    Fremde Orte, fremde Ernährung. Manchmal auch Keiminfektionen durch rohes Obst und Gemüse oder Trinkwasser. Lassen Sie sich in den ersten Tagen Zeit zum Eingewöhnen.
    !!! Bei Symptomen über mehrere Tage und starken Bauchschmerzen.

    Reizdarm

    Der Reizdarm ist ein nervöses Leiden, das häufig bei jüngeren Menschen auftritt und mit Darmkrämpfen und Verstopfung einhergeht. Dabei kann der häufige Griff zu Abführmitteln eher schaden. Hilfreicher ist es, den Stuhlgang durch Entspannungstraining zu regulieren oder auf Lebensmittel zu verzichten, die die Beschwerde verursachen.
    !!! In schweren Fällen den Arzt um Rat fragen.

    Reizmagen

    Nicht immer sind organische Krankheiten der Auslöser eines Reizmagens. Häufig schlagen Stress und psychische Belastungen auf den Magen und „überreizen” ihn.
    Unser Magen ist ein Stimmungsbarometer.
    !!! Tritt der Reizmagen dauerhaft auf, ist ein ärztlicher Besuch anzuraten, um eventuell nichtorganischen Auslösern auf den Grund zu gehen.

    Sodbrennen

    Entsteht durch aufsteigende Magensäure in die Speiseröhre. Sodbrennen ist oft eine Folge von zu vielem Essen, besonders Süßem und Fettem.

    Verstopfung (Obstipation)

    Eine Stuhlfrequenz von 3x täglich bis 3 x pro Woche gilt als normal. Akute Verstopfung sollte nur vorübergehend auftreten z.B. durch ortswechselbedingten „Fremdklo-
    Effekt”, ungewohnte Ernährung oder Aufregung. Eine chronische Verstopfung (Darmüberforderung) kann vielfältige Ursachen haben.
    !!! Insbesondere, wenn Bauchweh und andere Symptome mit der Verstopfung einhergehen.



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    Magen Darm Verdauung

    Unsere Verdauung besteht aus der Hauptaufgabe, die Nährstoffe, die in der Nahrung enthalten sind, aufzuspalten, und sie unserem Körper zuzuführen. Der Verdauungstrakt besteht aus mehreren Organen: Mund, Speiseröhre, Magen, Darm und zum Schluss dem Enddarm. Der Beginn der Verdauung ist also schon im Mund. Die Nahrung wird durch das Kauen zerkleinert. Durch Schlucken gelangt die Nahrung in die Speiseröhre und wird von dort aus weitergeleitet. Der Darm besteht aus verschiedenen Teilen: Zwölffingerdarm, Dünndarm, Dickdarm, Enddarm.
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